Das geschlossene Konzept
Heute während der iPad Vorstellung von Renato aus dem Apfelblog.ch kamen wir auf die Diskussion von geschlossenen Systemen zurück. Egal ob Apple mit dem App Store oder dem iBook Store. Oder auch Amazon mit dem Kindle. Alle Systeme sind geschlossen und keinem passt das.
Aber ist eigentlich schon jemanden aufgefallen, dass das nicht nur in der Computerwelt so ist? Bestes Beispiel sind doch die “Sodamacher”. Daheim mal schnell eine Flasche mit Wasser füllen auf den Knopf drücken und schon hat man Mineralwasser. Bei denen ist das genau gleich! Es ist nicht möglich einfach eine Flasche zu nehmen und diese an bei einem anderen Hersteller zu verwenden. Somit kontrolliert der Hersteller seine Artikel auch.
Was meint ihr? Ist das nur künstliche Aufregung, damit man sich gegen einen “Grossen” auflehnen kann? Oder findet ihr, dass das mit den Alltagsprodukten nicht zu vergleichen ist?
9 Responses to Das geschlossene Konzept
Hinterlasse eine Antwort Antworten abbrechen
Kevin KyburzBlogger auf dem Swiss Kyburz Blog, Lehrling in der Elekrobranche, Social Media “Lehrling”, Serienlover und Küchenliebhaber.
Ich bin hier zu finden:
Website | Facebook | Twitter | LinkedinSocial Media Wochenrückblick als Newsletter




..das ist doch klassisches strategisches Marketing wie aus dem BWL Lehrbuch
Ich spiel jetzt einfach mal den Bösen und sage, dass der Vergleich hinkt. Es gibt kaum reale Artikel die wir “OpenSource” nennen (bis auf ein paar Ausnahmen wie Pandora Handheld), da es ein Begriff aus der Programmierung ist.
Und warum OpenSource beispielsweise bei Apple mal wirklich fast nicht funktioniert, darüber gab es auch schon eine schöne Präsentation vom Herr Marc Ammann auf der OpenExpo vor 2 Jahren.
http://www.youtube.com/watch?v=H5wzTlAC91w
Wirklich nervend sind geschlossene Systeme sowieso nur für den Entwickler. Für den sind Sodaflaschen das kleinste Problem
Ich finde, dass man es sehr wohl mit dem Alltag vergleichen kann, denn da gibt es noch einige Produkte mehr wie; Nespresso, Storrenbau, Systemhäuser, Jacuzzi und und und.. Aber wer würde dies nicht tun um mit den großen mitzuhalten, wenn man nur eine anfags Idee hat und in einer Garage sitzt ? überlegt mal..?
@Mannheim61
Klar ist das klassisches Marketing der ersten Stunde. Aber bei Apple beschweren sich alle darüber.
@Nachtmeister
Mich als Konsument stört es überhaupt nicht. Ich freue mich sogar darüber. Denn ich weiss es gibt meist nur seriöse Apps.
@Alex
Stimmt Kaffeekapseln sind ja das Gleiche Thema.
Wie gesagt, jede Firma, welche sich irgendwie sein “Gärtchen” selber bestellen will und die Kunden in eine gewisse Abhängigkeit bringen möchte ist nicht offen. Meiner Meinung nach nicht unbedingt schlimm… ich denke da gibt es dutzende von Beispielen welche wir aufzählen können, oder?
Meinen Senf hab ich heute ja schon dazugegeben.. Nesoresso als Beispiel wurde ja bereits erwähnt. Man muss aber fairerweise sagen, dass dieses System mittlerweile geöffnet wurde.. Und ich das in diesem Fall begrüsse, weil vom Erfinder selbst.
@Chris
Wie gesagt, es sind ja Entwickler, hersteller und Bastler, die sich an einem geschlossenen System abmühen. Für den Otto-Normal-Verbraucher sehe ich da auch überhaupt keine Schwierigkeiten; ist wohl sogar eher positiv.
@Nachtmeister
Aber auch das kurbelt in irgend einer Weise die Wirtschaft an. Denn Dadurch werden wieder Leute mit anderen Fähigkeiten gebraucht etc. Man könnte im Grund genommen sagen, dass es Arbeitsplätze schafft.
[...] Das geschlossene Konzept – Apple und die geschlossenen Systeme sind immer wieder ein Streitpunkt. Dabei ist alles um uns herum geschlossen… AKPC_IDS += "4739,"; Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. [...]