Social Media Gipfel, 2. Februar. Die Zusammenfassung (Update)
Heute Morgen war wiedereinmal der Social Media Gipfel in Zürich und diesmal habe ich es geschafft mir ein Ticket zu ergattern. Zu früher Stunde habe ich mich auf den Weg nach Zürich gemacht, um mich mit dem Thema Tourismus zu befassen.
Referiert haben Lukas Hammer von Lucerne Tourismus und Andreas Stöckli von Radisson Blu. Modieriert wurde der Anlass von Marcel Bernet und Andreas von Gunten, der für den kranken Peter Hogenkamp eingesprungen ist. Aber nun zur Berichterstattung.
Noch zu wenig Traffic über Social Networks
Zu Beginn stand die erstaunlich niedrige Trafficrate, von nicht einmal 0.5%, über Social Networks im Vordergrund. Absätze konnten auch noch keine verzeichnet werden, dafür ist es aber ein guter Kanal für das Image. Aber wir sind ja alle noch ein wenig am “Expirementieren”…
Bewertungsplattformen zählen anscheinend nicht als Social Media Kanäle
Es wurden zwar bei beiden Präsentationen die bekannten Bewertungsplattformen wie Tripadvisor und Trivago erwähnt, aber mich hat erstaunt, dass diese nicht als Absatzkanäle oder Social Media Kanäle gezählt wurden. Vermutlich würde dadurch der Traffic ein Stück weit angehoben werden. Leider habe ich verpasst dazu eine Frage zu stellen
Erstaunlich! Die Zielgruppe ist 40+
Erstaunt war ich über die Statistiken der Fans. Auf der Facebook Seite “I love Lucerne” sind über 70% der Fans weiblich und die Meisten sind zwischen 45-54 Jahren alt. Die vermeintlichen Digital Natives sind ganz schlecht vertreten. Das spricht mal wieder gegen die gängigen Klichees
“I love Lucerne” als internationales Kommunikationsmedium
Lukas Hammer zeigte anhand einem Beispiel, wie der zweitgrösste Markt – die USA – angesprochen wurde. Es ging um die Fastnacht, die bald starten wird. Die Kommentare waren alle sehr positiv. Alle Fans wären gern auch zu der Zeit in Luzern. Erreicht hat Tourismus Lucerne dies mit Anzeigen speziell für die USA. Den Statistiken kommte ich entnehmen, dass sogar über 50% aus Übersee kommt.
Vermutlich ist das auch der Grund, wieso die Facebook Seite nicht als spontane Verkaufsplattform dient. Im nationalen Bereich hat die Seite auch einen entscheidenden Nachteil, sie ist gemischtsprachig. Es finden sich deutsche, wie auch englische Posts auf der Pinnwand. Langfristig, bin ich der Meinung, dass dieses Vorgehen Kontraproduktiv ist. Entweder sollte man die Posts für Sprachen eingrenzen oder pro Sprache eine Seite eröffnen. Denn sinken die Interaktionen der User, erscheint die Seite auch nicht mehr in den Hauptmeldungen.
Gezielte Kampagnen bringen Wachstum. Aber was bringen viel Fans, die nicht interagieren?
Bei Radisson Blu, wie auch bei Tourismus Lucerne zeichnete sich ab, dass durch Wettbewerbe oder Kampagnen die Fangewinnng zugenommen hat. Die beiden vorgestellten Wettbewerbe haben mir, von der Idee, sehr gut gefallen. Lucerne Tourismus hat einen Fotowettbewerb um die Millionenfach fotografierte Kappelbrücke gestartet und Radisson Blu hat einen unglaublichen Gewinn von 365 Hotelübernachtungen verlost (siehe Video). Beides waren Votingwettbewerbe mit dem Ziel die beiden Marken bekannter zu machen und die Reichweite zu verstärken. Bei Radisson Blu hat mir vor allem der Zielgruppenorientierte Preis gefallen und dass sie ein Opinion Leader gewonnen hat, welche über ihre Aufenthalte sicher berichten. Aber für das Voting mussten Freunde dazu gebracht werden auch zu voten. Müssen diese vorher auch noch “Gefällt mir” drücken, um zu voten ist die Qualität der Voter etwas fraglich.
Social Media Betreuung braucht nur 25 Stellenprozent
Im Tourismusbereich werden Social Media Manager anscheinend noch nicht gebraucht. Denn laut Aussage von Lukas Hammer werden nämlich nur 25 Stellenprozent benötigt, um die Social Media Kanäle zu betreuen. Ich hingegen bin der Meinung, dass eine strukturierte und gut durchdachte Strategie inkl. Redaktion eine 80% Stelle gut füllen könnte und dies vermutlich auch bei Tourismus Lucerne indirekt schon macht.
Heute Morgen haben noch viele weitere Diskussionen stattgefunden, aber ich will jetzt keinen ganzen Roman draus machen. Ein Learning muss zum Schluss noch erwähnen, dass Crossmediale Kampagnen am besten funktionierten und Facebook kein Werbekanal ist. Aber das wissen wir ja alle schon
(Und natürlich meinte ich den 2. Februar und nicht den 3.
)
(Update)
Und hier geht’s zum Artikel im Bernetblog.
3 Responses to Social Media Gipfel, 2. Februar. Die Zusammenfassung (Update)
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Kevin KyburzBlogger auf dem Swiss Kyburz Blog, Lehrling in der Elekrobranche, Social Media “Lehrling”, Serienlover und Küchenliebhaber.
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